THEMEN

 

Alkoholverzicht auf Langstreckenflügen gegen Reisethrombos
MALARIA (16.5.2002)
Die Kokospalme (24.7.2001)
- Die Philippinen
- Größter Produzent von Kokosprodukten – weltweit
- Kokosnuss ist nicht gleich Kokosnuss ...
- Vom Palmwedel bis zum Wurzelballen: Alles kann genutzt werden
- Going for Coconuts
- Kokospalme als Zimmerpflanze
Tausende fliehen vor dem Mayon (25.6.2001)
DER WALHAI (12.1.2001)
- Allgemeine Infos
- Infos vom WWF
- Walhai in Gefahr
- Reisebericht

 


Alkoholverzicht auf Langstecken gegen Reisethrombose

München (dpa) - Bei Langstreckenflügen über fünf Stunden sollten Passagiere zur Vorbeugung einer Reisethrombose viel Flüssigkeit zu sich nehmen, aber auf Alkohol verzichten. Alkohol führe zu Flüssigkeitsverlust, erläuterte der Reisemediziner Jürgen Ringwald in München.

Einer Studie zufolge hätten Ultraschalluntersuchungen ergeben, dass nach langen Flügen zehn Prozent der Passagiere Gefäßablagerungen in den Venen hatten. Besonders gefährdet seien Risikopatienten, die bereits eine Thrombose erlitten haben.

Nach Angaben von Reisemedizinern ist die Reiselust der Deutschen trotz des Terroranschlags in den USA wieder ungebrochen. Von den über 63 Millionen Touristen im Vorjahr fuhren rund 45 Millionen ins Ausland. Über 27 Millionen Reiseziele lagen bei südlichen und östlichen Fernzielen, 4,6 Millionen in Kontinenten außerhalb Europas, sagte der Reisemediziner Klaus Volkmer (Düsseldorf) am Mittwoch in München. In diesem Jahr werde eine Steigerung des Tourismus um vier Prozent erwartet.

Der Experte wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr 1040 Malaria-Erkrankungen nach Deutschland eingeschleppt wurden, acht Patienten starben. Die Vorschriften für eine Gelbfieberimpfung sollten gewissenhaft eingehalten werden. Im März dieses Jahres sei ein nicht geimpfter US-Tourist nach einer Rückkehr aus Brasilien an Gelbfieber gestorben. Im November vergangenen Jahres erlag eine ungeimpfte Belgierin nach einem Aufenthalt im afrikanischen Gambia der Krankheit.

Für den Urlaub empfehlen die Reisemediziner grundsätzlich Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung (Polio) und bei südlichen oder östlichen Reisezielen eine Gelbsucht-Impfung (Hepatitis A). Dringend anzuraten sei eine Polio-Schluckimpfung für Reisen nach Haiti, die Dominikanische Republik und auf die Philippinen. In diesen Ländern seien in den vergangenen zwei Jahren 200 akute Fälle von Kinderlähmung registriert worden.

 

© dpa - Meldung vom 15.05.2002 15:06 Uhr



16.5.2002

MALARIA

München (dpa) - Reisende haben im vergangenen Jahr 1040 Malaria-Erkrankungen nach Deutschland eingeschleppt. 8 Patienten seien gestorben, sagte der Düsseldorfer Arzt Klaus Volkmer in München. Urlauber sollten gewissenhaft auf einen ausreichenden Impfschutz und notwendige Vorbeugung vor Tropenkrankheiten achten, mahnte der Experte.

Im März dieses Jahres sei ein nicht geimpfter US-Tourist nach der Rückkehr aus Brasilien an Gelbfieber gestorben. Im November vergangenen Jahres sei eine ungeimpfte Belgierin nach einem Aufenthalt in Gambia der Krankheit erlegen.

Für den Urlaub empfehlen die Reisemediziner grundsätzlich Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung (Polio) und bei südlichen oder östlichen Reisezielen eine Gelbsucht-Impfung (Hepatitis A). Dringend anzuraten sei eine Polio-Schluckimpfung für Reisen nach Haiti, in die Dominikanische Republik und auf die Philippinen. In diesen Ländern seien in den vergangenen zwei Jahren 200 akute Fälle von Kinderlähmung registriert worden.

Die Reiselust der Deutschen ist Reisemedizinern zufolge trotz des Terroranschlags in den USA ungebrochen. Von den mehr als 63 Millionen Touristen im Vorjahr fuhren rund 45 Millionen ins Ausland. Über 27 Millionen Reisen führten zu südlichen und östlichen Fernziele, 4,6 Millionen auf Kontinente außerhalb Europas, sagte Volkmer. In diesem Jahr werde eine Steigerung des Tourismus um vier Prozent erwartet.

Empfehlungen des reisemedizinischen Zentrums am Hamburger Bernhrad-Nocht-Institut für Tropenmedizin: http://www.gesundes-reisen.de/


© Tages-Anzeiger; 2001-06-25; Seite 12
Kehrseite

Tausende fliehen vor dem Mayon

Bedrohliches Naturschauspiel: Lavaströme und Gaswolken am Mayon, der am Wochenende erneut ausgebrochen ist.

Manila. - Mit gewaltigen Explosionen ist der philippinische Vulkan Mayon nach fast eineinhalb Jahren Ruhe erneut ausgebrochen und hat über 11 000 Menschen in die Flucht getrieben. Die Behörden ordneten die Räumung aller Orte im Umkreis von sieben bis acht Kilometern um den 2474 Meter hohen Vulkan an und riefen die höchste Alarmstufe aus.

Über Opfer als direkte Folge des Ausbruchs wurde zunächst nichts bekannt. Über dem Krater stand nach der zunächst heftigsten Explosion am Sonntagnachmittag eine 15 Kilometer hohe, graue Rauchsäule. Mehrere Ströme glühend heissen Gesteins bahnten sich mehr als vier Kilometer talwärts nach Südosten ihren Weg. Einige der Ortschaften am Fusse des Berges seien bereits in "extremer Gefahr", hiess es.

Die Behörden erwarten, dass die Aktivität des Vulkans noch ein bis zwei Wochen andauern und die Zahl der Flüchtlinge weiter steigen werde. "Das ist noch nicht vorbei", sagte der Direktor des Vulkanologischen Instituts, Raymundo Punongbayan. In dieser Zeit sei immer wieder mit Ausbrüchen des Vulkans zu rechnen, der wegen seiner perfekten Kegelform Anziehungspunkt für viele Touristen ist.

Eingespielte Teams

Bereits in der Nacht zum Sonntag war aus dem Krater eine bis zu 300 Meter hohe, rot glühende Lavafontäne geschossen. Mehrere Explosionen waren bis in zwölf Kilometer Entfernung zu hören. Die fünfte und höchste Alarmstufe bedeutet, dass sich der 2474 Meter hohe Vulkan im Zustand einer "gefährlichen, explosiven Eruption" befindet. Sollte sich das Naturereignis noch ausweiten, wären laut Behörden rund 60 000 Menschen betroffen.

Durch die Ausbrüche der vergangenen Jahre (das letzte Mal im Februar des vergangenen Jahres) sind Hilfskräfte und die Menschen in der Region allerdings aufeinander eingespielt; Krisen- und Evakuierungspläne liegen jederzeit bereit.

Beim bislang folgenschwersten Ausbruch des Mayon waren im Jahr 1814 mehr als 1300 Menschen ums Leben gekommen. Im Jahr 1993 hatte eine Eruption 70 Todesopfer gefordert.

(SDA/DPA/AFP)

 

Die Kokospalme

 

Die Kokospalme - Baum der 1000 Nutzen

http://www.zoo-koeln.de/zoo-koeln/kokos/02ausst/frameset.htm

Die Philippinen

Bevölkerung:
Einwohner: 68 Mio. (1996 geschätzt)
Wachstumsrate: 2,4%
70% malaiische Völker
15% alt- malaiischen Völker
10% Chinesen
5% Inder, Europäer, Araber

Daten und Fakten

Die Philippinen

Markierung: 
wichtigste Kokos-Anbaugebiete auf den Philippinen

(© für die Karte:  Wirtschaftskammer Österreich)

Geografie:
Landfläche: 300.000 km²
7.100 Inseln
Nord-Süd-Aus- dehnung: 1.851 km
Ost-West-Aus- dehnung: 1.107 km
Höchster Berg ist der Mt. Apo auf Mindanao mit
2.954 m
106 Vulkane, davon 19 aktiv

Bevölkerungs-
struktur:
0 - 20 Jahre: 53%
21 - 64 Jahre: 40%
über 65 Jahre: 7%
Landbevölkerung: 56%
Stadtbevölkerung: 44% (davon leben ca. 9 Mio. Menschen im Großraum von Manila

Klima:
Durchschnittliche Normal-Temperatur: 34° Celsius
Durchschnittliche Minimal-Temperatur: 21° bis 26° Celsius
Durchschnittlicher Regenfall im Monat: 233,4 mm
Tropische Stürme im Jahr: 20 Taifune (Jahresdurchschnitt)

Sprachen:
über 76 Sprachen und Dialekte
Amtssprachen: Pilipino (Tagalog), Englisch
Religion:
85% Katholiken
3% Protestanten
5% Muslime

Wichtigste Exporte:
Halbleiterprodukte, Textilien, Zucker, Kokosöl, Kupfer, Gold, Frischobst, Arbeitskräfte (!)
Wichtigste Importe:
Maschinen, Erdöl und -gas, chemische Produkte, Medikamente, Konsumgüter

Größter Produzent von Kokosprodukten – weltweit

Die Philippinen erwirtschaften jährlich über 50 Prozent der weltweiten Kokosöl- und Kopraexportanteile. Die traditionelle Produktpalette aus Kokosöl ist vielfältig und bei uns begehrter denn je: Nachwachsende Rohstoffe wie Kokosöl werden von der Industrie als umweltverträglich beworben.

Über drei Millionen Hektar Ackerland (ca. 24 Prozent der Nutzfläche) sind mit Kokospalmen bepflanzt. Rund 20 Millionen Filipinos – praktisch jeder dritte Bewohner des Landes – sind direkt oder indirekt von der Kokoswirtschaft abhängig.

Der Zustand der Kokosindustrie ist miserabel. Laut Weltbank sind die Preise für Kokosöl seit 1950 von ca. 1.000 auf ca. 300 Dollar pro Tonne gesunken. Auch die feudalen Besitzverhältnisse, das ausbeuterische Pachtsystem, die unter der Marcos-Dikatur von den Bauern erhobenen "Coconut-Levy-Milliarden", die für die Rehabilitierung der Kokosindustrie nicht eingesetzt werden, haben die Situation der Kokosbauern nur verschlechtert.

Aus der Kokospalme, dem "Baum des Lebens", ist ein "Baum des wirtschaftlichen Elends" geworden.  Die Kokosbauern gehören zur ärmsten Bevölkerungsschicht. Sie haben sich im Netzwerk Coconut Industry Reform Movement (COIR) organisiert, um ihre sozialen und wirtschaftlichen Forderungen durchzusetzen.

Die Kokospalme - Der Baum des Lebens

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Aus den COIR- Grundsätzen für Reformen

1.

Recht auf Landbesitz

2.

Fairer Anteil an den Erträgen

3.

Unabhängigkeit vom Export von Rohstoffen,   dafür Entwicklung von Kokos-Fertigprodukten

4.

Bekenntnis zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Landwirtschaft (d.h. "Ökologischer Landbau", Diversifizierung)

5.

Mitbestimmung der Bauern an der Formulierung und Durchführung von Richtlinien und Gesetzen

 

leerkl.gif (812 Byte)
Der Ring der 1.000 Nutzen der Kokos-Palme;  zum Grossbild 132 Kb
Kokosnuss ist
nicht gleich
Kokosnuss ...

Kokospalmen gedeihen am besten in tropischen Regenwaldgebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit und relativ gleichbleibenden Temperaturen von ca. 25 Grad Celsius.

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Kokospalmen (Cocos nucifera L.) – auf den Philippinen gedeihen an die 30 - 40 Varietäten.

Hohe Sorten werden über 35 m hoch und ihre bis zu 1 m breiten Palmwedel erreichen eine Länge zwischen 3 und max. 6 m. Durchschnittlich besteht die Krone aus 30 Palmwedeln, wobei diese jeweils bis zu 10 kg wiegen können.

Ihre Lebensdauer variiert je nach Art zwischen 50 und 70 Jahren – einige werden sogar um die 100 Jahre alt.

Die erste Kokosnuss- ernte ist nach 3 - 6 Jahren möglich.

Die häufigsten Krank heiten und Schädlinge der Palmen auf den Philippinen sind der gelbe Fleckenbefall, Wurzel- und Fruchtfäulnis, der Nashornkäfer sowie verschiedene Raupen und Milben.

Blütenstand der Kokospalme

Blütenstand der
Kokospalme


Die wichtigsten Kokosprodukte auf den Philippinen:

  aus dem Fruchtfleisch (direkt): Buko-Salat, Desserts, Kokosraspel, Coco-Chips, Schokoriegel, Süssigkeiten, Eiscreme ...

  aus dem Fruchtfleisch (Kopra): Kokosöl, Tenside, Glyzerin, Backfett, Kokosbutter, Margarine, Wasch- und Reinigungsmittel, Shampoo, Seife, Fußbodenwachs, Schuhcreme, Salben, Tierfutter (Kopraschrot) ...

  aus dem Nusswasser: Backhefe, Erfrischungsgetränke, Nata de Coco (Geleedessert), Speiseessig, Heilmittel, Schweinefutterzusatz ...

  aus dem Blüten-Saft (nach Abschnitt der Blütenstände): Palmwein (Tuba), Branntwein (Arrak), Speiseessig ...

  aus der Faserhülle (Koir): Besen- und Bürstenwaren, Matten, Schrubber, Türvorleger, Teppiche, Fischernetze, Füllmaterial für Matratzen, Kunsthandwerkartikel, Papier, Stricke und Seile, Spielzeug, Dämmplatten, Torfersatz (coco peat) ...

  aus den Palmenwedeln: Besen, Schalen, Körbe, Tabletts, geflochtene Matten, Bedachungen für Häuser ...

  aus der Hartschale: Brennmaterial, Deoderant, Entfärbungsmittel, Gefäße und diverse Gebrauchsgegenstände, Holzkohle und Briketts, Aktivkohle, kunstgewerbliche Artikel, Musikinstrumente ...

  vom Stamm: Bauholz, Möbel, Bilderrahmen, Papier, Pfosten für Landungsstege und Brücken, Spanplatten, Schnitzereien ...

Vom Palmwedel bis zum Wurzelballen:
Alles kann genutzt werden

  Gegenstände aus dem Material der Kokospalme

Gegenstände aus dem Material der Kokospalme

Going for Coconuts

Seit 1990 führen engagierte Christen aus der Evangelischen Kirche von Westfalen einen Dialog mit Industrie, Handel und Verbraucher/innen über die Umwelt- und Sozialverträglichkeit von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen – wie z.B. Kokosöl. Diese „zwei Seiten derselben Medaille" bedingen, daß der Aspekt Sozialverträglichkeit für die Rohstofferzeuger – z.B. für die Kokosbauern auf den Philippinen – berücksichtigt werden muß. Ein wesentlicher Aspekt ist die Verbraucheraufklärung, die über die kirchliche Bildungsarbeit in Westfalen sowie die Zusammenarbeit mit Eine Welt-Gruppen hinausgeht.

Solidarische Zusammenarbeit findet auf vielen Ebenen statt: Z.B. mit dem BUND im Zusammenhang mit den Ökomessen in Freiburg und Ulm oder auch mit dem Rautenstrauch-Joest- Museum in Köln mit seiner Ausstellung: Wer hat die Kokosnuß...?

Ein wichtiges Element der AKTION KOKOS ist auch der Dialog, z.B. mit dem HENKEL-Konzern, der sich jedoch bei allen Lernprozessen nicht dazu entschließen konnte, ein erstes „ethisches" Waschmittel zu vermarkten.

AKTION KOKOS ist verankert im Prozeß der Lokalen Agenda 21 und bietet aktuelle Handlungsansätze für unsere Gesellschaft an. Sie ist Advocacy-Partner des philippinischen Kokosbauernnetzwerkes COIR und engagierter Nichtregierungs- Organisationen auf den Philippinen.

Ring der Partner-Organisationen der AKTION KOKOS

eins Advocacy: Öffentliche Wahrnehmung der legitimen Interessen der philippinischen Kokos-Kleinbauern
zwei Bewußtseinsbildung für ein ganzheitliches Ökologie- Verständnis in unserer   „Verbraucher- Gesellschaft"
drei Bildung von fairen Handelsstrukturen unter Berücksichtigung des Inlandmarktbedarfs

 

  Kokospalme (Cocos nucifera)

 
Pflanzengruppe: Zimmerpflanzen
Pflanzenfamilie: Palmengewächs
 

Kokospalme
Heimat:   Meeresküsten
Blütezeit:   Grünpflanze

In freier Natur können Kokospalmen bis zu 30 m hoch werden. Die echte Kokospalme kann aus der Nuß, in deren Mitte der Same eingebettet ist, gezogen werden. Im Handel sind angetriebene Kokosnüsse ebenso wie meterhohe Pflanzen erhältlich. Beim Eintopfen ist darauf zu achten, daß die Kokosnuß zur Hälfte aus der Erde herausschaut. Allerdings ist im Wohnbereich das Leben der Kokospalme kurz, meist geht sie nach 3 bis 4 Jahren plötzlich ein.

Standorttipp

Die Kokospalme braucht das ganze Jahr über einen sehr warmen und hellen, möglichst sonnigen Standort. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 70-80% liegen, normalerweise beträgt sie in den Wohnräumen nur 45%.

Pflegetipp

Kokospalmen sollten täglich mit kalkfreiem bzw. abgestandenem Wasser besprüht werden, sonst bekommen ihre Blätter braune Blattspitzen und Ränder. Kokospalmen sind sehr wasserbedürftige Pflanzen. Sie müssen in den Sommermonaten reichlich gegossen werden, jedoch darf keine Staunässe entstehen. Während der Wachstumszeit ist alle 14 Tage ein Düngeguß erforderlich. Beim Einpflanzen angetriebener Kokosnüsse sollte eine humusreiche Erde verwendet werden.

Vermehrung

Die Vermehrung ist dem Gärtner vorbehalten.

Gärtnertipp

Beim Gießen ist darauf zu achten, daß der Stammansatz trocken bleibt. Im Sommer sollte die Kokospalme im Freien stehen.

http://www.gartencenter.de/beratung_garten/pflanzenlexikon/kokospalme.htm


 

DER WALHAI

 

(Rhincodon typus)

Allgemein:

Leider weiß man vom Walhai noch sehr wenig. Wie auch die Wale ernährt sich der Walhai von Zooplankton und kleineren Fischen, Sardellen und Sardinen. Das Wasser strömt bei der Nahrungsaufnahme in sein außergewöhnlich großes, bis zu 2 Meter breites Maul und durch die Kiemen wieder hinaus. Der Filter der dazu dient, all das, was verdaulich ist zurückzuhalten, besteht aus einem schaumartigen Gewebe, das zwischen den Kiemenbögen befestigt ist. Bevor der Walhai auf die Planktonschwärme trifft, öffnet er das Maul und es scheint dann, als würde er seine Beute mit Bedacht anvisieren, um schließlich seinen Körper unaufhörlich von der einen Seite auf die andere zu drehen, damit ihm nichts von all den Leckerbissen entgehen kann. Von Zeit zu Zeit schwimmt er sogar in der vertikalen Lage und taucht in bestimmten Abständen mit dem Kopf auf, um seine Beute von der Wasseroberfläche quasi aufzusaugen.
Wie alle anderen Haie hat auch der Walhai zwischen drei- und fünftausend winzige, spitze Zähne pro Kiemenbogen, deren Funktion bislang jedoch noch ungeklärt ist. Man trifft ihn vor allem entlang des Äquators, zwischen dem dreißigsten Grad nördlicher und dem fünfunddreißigsten Grad südlicher Breite. Hin und wieder taucht er in sehr warmen Zonen, oder in warmen Strömungen, wie z.B. dem Golfstrom auf. Am liebsten hält er sich zwischen den Seychellen und Mauritius auf, weil sich dort unter das warme Wasser auch etwas kältere Strömungen mischen, die reich an Plankton sind.
Die Fortpflanzung der Walhaie ist noch ein Rätsel. Man vermutet das er sich ovovivipar vermehrt, aber wie gesagt, es ist nicht 100% nachgewiesen. Wieviele dieser Haie noch existieren und ob ihre Art zu- oder abnimmt, ist ebenfalls noch unerforscht. Es scheint,als wären sie sehr selten.

Gefährlichkeit:

Er ist ein ungefährlicher Zeitgenosse.

http://www.hai-schutz.de/Haiarten/Walhai.html


 

Walhai - Rhincodon typus
und Riesenmanta - Manta birostris


© 1991 Markus Kappeler / Groth AG
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection,
Groth AG, Unterägeri)

Der Walhai und der Riesenmanta, beides Bewohner der warmen tropischen Meere der Erde, gehören zu den mächtigsten Fischen unseres Planeten. Der Walhai ist der grösste lebende Fisch überhaupt. Er kann eine Länge von bis zu 16, möglicherweise sogar 18 Metern erreichen und bringt bis zu 40 Tonnen auf die Waage, was dem Gewicht von rund 600 erwachsenen Personen entspricht! Der Riesenmanta gehört mit einer «Flügelspannweite» von bis zu 7 Metern und einem Gewicht von manchmal über 1300 Kilogramm ebenfalls zu den Giganten der Fischwelt. Ein grossgewachsenes Individuum fände im durchschnittlich grossen mitteleuropäischen Wohnzimmer keinen Platz! Obschon sich der Walhai und der Riesenmanta in ihrer Gestalt deutlich voneinander unterscheiden, sind sie nahe miteinander verwandt und weisen bezüglich Körperbau und Lebensweise viele Gemeinsamkeiten auf, wie wir im folgenden sehen werden.

Sie haben ein Knorpelskelett

Die erdgeschichtlich ältesten Fische, die uns bekannt sind, stammen aus dem Kambrium und sind rund 500 Millionen Jahre alt. Erst viel später allerdings, nämlich im Devon vor knapp 400 Millionen Jahren, entwickelten sich die Fische zu einer formenreichen und im Meer vorherrschenden Tiersippe. So überaus vielgestaltig war damals das Spektrum von Fischarten, dass man das Devon auch als «Zeitalter der Fische» bezeichnet.

Schon der griechische Philosoph und Naturhistoriker Aristoteles (384-322 v.Chr.) unterteilte die Fische aufgrund ihres Skeletts in Knochenfische und Knorpelfische, und noch heute hat diese Gliederung der ungefähr 25 000 uns bekannten Fischarten Gültigkeit. Die Klasse der Knochenfische (Osteichthyes) umfasst sämtliche Fische, deren Körper von jenem kalkhaltigen Hartgewebe gestützt wird, das wir «Knochen» nennen. Der Klasse der Knorpelfische (Chondrichthyes) gehören dagegen alle Fische an, deren Skelett aus elastischer, halbdurchsichtiger, mit Bindegewebsfasern durchsetzter Substanz, sogenanntem «Knorpel», besteht.

Die Knorpelfische setzen sich zur Hauptsache aus den Haien (Ordnung Selachii) und den Rochen (Ordnung Rajiformes) zusammen. Da sich Knorpelmaterial im Gegensatz zu Knochensubstanz in der Natur rasch zersetzt, sind Fossilfunde von Knorpelfischen überaus selten. Entsprechend mager ist unser Wissen über die Stammesgeschichte dieser Tiersippe. Die Ahnen der heutigen Haie scheinen aber um die Mitte des Devons, vor rund 350 Millionen Jahren, entstanden zu sein. Als Seitenzweig der Haiverwandtschaft sind die Rochen spezialisierte Abkömmlinge der Haie und wesentlich jünger als diese. Sie haben sich wahrscheinlich erst im Trias, vor rund 190 Millionen Jahren, herausgebildet - etwa zu der Zeit, als auf dem Land bereits die ersten Säuger auftraten.

Alte Schuhe und Plastikbojen im Magen

Trotz seiner enormen Körpergrösse blieb der Walhai der westlichen Wissenschaft lange verborgen. Erst 1828 erfolgte die erste detaillierte Beschreibung des mächtigen Meeresbewohners, und 1829 erhielt er seinen wissenschaftlichen Namen Rhincodon typus. Da sich der Walhai in einigen wichtigen Körpermerkmalen deutlich vom Rest der Haiverwandschaft unterscheidet, wird er heute in eine eigene Familie namens Rhincodontidae gestellt.

Unser Wissen über das Leben des Walhais ist ziemlich mager, und die wenigen zuverlässigen Informationen, die wir besitzen, verdanken wir zur Hauptsache einem einzigen Mann: E.W. Gudger vom Amerikanischen Museum für Naturgeschichte. In der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts hatte er sich intensiv mit dieser Fischart befasst, 47 wissenschaftliche Arbeiten über sie veröffentlicht und sein Büro in ein Walhai-Dokumentationszentrum verwandelt.

Gemäss der von Gudger gesammelten Informationen ist der Walhai ein echter Hochseebewohner. Er kommt in allen Weltmeeren vor, hält sich vorzugsweise in den warmen Gewässern der tropischen Breiten auf und verlässt diese höchstens dort, wo warme Meeresströmungen weiter nach Norden oder Süden fliessen, wie dies etwa bei den japanischen Inseln oder beim südlichen Afrika der Fall ist.

Hinsichtlich seiner Ernährungsweise unterscheidet sich der Walhai deutlich von der Mehrzahl seiner Vettern: Während die meisten Haie angriffslustige Unterwasserjäger sind, ernährt er sich hauptsächlich von Zooplankton, also jenen Wolken von Ruderfusskrebschen und anderen tierlichen Kleinstlebewesen, welche ohne nennenswerte Eigenbewegung frei im Wasser schweben.

Als Anpassung an die Nutzung dieser Futterquelle besitzt der Walhai einen sehr breiten Kopf mit einer besonders grossen, «endständigen» Mundöffnung. Die Zähne sind stark rückgebildet und für die Ernährung nicht mehr von Bedeutung. Eine wichtige Funktion hat dagegen der ungewöhnlich gebaute Kiemenkorb übernommen: Die knorpeligen Kiemenbögen weisen zahlreiche, dichtstehende Querverbindungen auf und sind mit einem schwammartigen Gewebe überzogen. So bildet der Kiemenkorb eine Art Netz mit einer Maschengrösse von nur zwei bis drei Millimetern. Zur Nahrungsgewinnung saugt der Walhai beim Schwimmen planktonhaltiges Wasser durch den Mund ein und presst es dann durch seinen «Kiemenfilter» wieder hinaus. Selbst die winzigsten Organismen werden bei diesem Vorgang unweigerlich im Kiemenkorb zurückgehalten und gelangen anschliessend in den Verdauungstrakt.

Untersuchungen von Mageninhalten haben gezeigt, dass der Walhai neben Zooplankton auch kleinere Fische und Tintenfische erbeutet, welche in den Sog seines riesigen Mundes geraten. Und da er oft unmittelbar unter der Wasseroberfläche auf Nahrungssuche geht, fallen ihm auch recht häufig alte Schuhe, Holzstücke, Plastikbojen und andere Abfälle des Menschen «zum Opfer».

Gerne vergesellschaftet sich der Walhai im übrigen mit kopfstarken Schwärmen teils planktonfressender, teils auch räuberischer Hochseefische. Warum er das tut, ist nicht geklärt. Das Verhalten ist aber so typisch, dass beispielsweise die Fischer im Golf von Guinea Ausschau nach dem mächtigen Hai halten, um gute Fischgründe ausfindig zu machen. Anderenorts, so etwa im Bereich der Malaiischen Halbinsel, gehen die Fischer dem Walhai hingegen möglichst aus dem Weg, da sich der «Koloss» oft in ihren Netzen verstrickt und dabei grossen Schaden anrichtet.

Gezielter Walhaifang ist selten

Wie bei den meisten Grosstieren scheint die Populationsdichte der Walhaie von Natur aus sehr gering zu sein. Dieser Seltenheit wegen, aber auch zufolge ihrer «unhandlichen» Körpergrösse, wird der Fang von Walhaien gewöhnlich nicht auf kommerzieller Basis betrieben. Eine Ausnahme hierin bilden einzig jene paar pakistanischen und indischen Küstenfischer, welche im Arabischen Meer gezielt nach Riesenhaien Ausschau halten. Ihre jährliche Fangbilanz ist allerdings unerheblich, weshalb sie sich die meiste Zeit anderer Beute widmen. Entdecken sie aber einen der grossen Knorpelfische, so machen sie gezielt Jagd auf ihn, erlegen ihn von ihren Booten aus mit Harpunen und fahren dann mit dem Tier im Schlepptau an die Küste zurück, um es dort zu verwerten. Das Fleisch des Walhais wird in der Küche für verschiedenerlei Speisen verwendet. Die Flossen dienen als Suppenbeilage. Und die Haut lässt sich entweder zu einem zähen Leder gerben oder zum sogenannten «Chagrinleder», einem fein schleifenden Poliertuch, verarbeiten.

Einigermassen seriöse Aussagen bezüglich der Grösse des Walhai-Weltbestands und einer etwaigen Entwicklung desselben sind nicht möglich; das lässt die allzu dürftige Informationslage vorderhand nicht zu. Zwar scheint die Häufigkeit der Walhaisichtungen gegenüber früher zurückgegangen zu sein, und dies könnte auf eine Abnahme der Bestände hindeuten. Es wäre allerdings auch möglich, dass Begegnungen mit Walhaien heute einfach weniger Aufsehen erregen als früher und dass deshalb seltener darüber berichtet wird.

In Fachkreisen wird ein - möglicherweise massiver - Bestandsrückgang jedoch nicht ausgeschlossen. Denn von der immer intensiver und mit immer raffinierterer Technik betriebenen Hochseefischerei geht zweifellos eine ernsthafte Gefahr für die Walhaie aus. Da sich die grossen Fische gerne im oberflächennahen Wasser und ausserdem in fischreichen Gebieten aufhalten, geraten sie verhältnismässig häufig als «Beifang» in die ausgelegten Netze. Zuverlässige Zahlen hierzu sind aber einzig für zwei taiwanische Fischereien erhältlich, deren Fangflotten jährlich 60 bis 100 Walhaie zum Opfer fallen.

Um genügend Informationen über die Bestandssituation des Walhais einerseits und seine Lebensgewohnheiten andererseits zu beschaffen, wäre ein internationales Forschungsprogramm dringend notwendig. Erst danach könnte man, würde sich eine Gefährdung der Art abzeichnen, wirksame Massnahmen zur Sicherung des Fortbestands dieses weltweit grössten Fisches treffen. Wegen des Lebens des Walhais auf hoher See wäre eine solche Studie allerdings sehr kostenaufwendig - und dürfte daher noch lange auf sich warten lassen.

Ein «teuflischer» Rochen

Innerhalb der Ordnung der Rochen gehört der Riesenmanta (Manta birostris) zur Familie Mobulidae, welche insgesamt zehn Mitglieder umfasst. Mit einer Flügelspannweite von bis zu sieben Metern ist der Riesenmanta der imposanteste von ihnen. Auf Platz 2 der «Rangliste» folgt der Alfred-Riesenmanta (Manta alfredi), der nur geringfügig kleiner ist. Die restlichen Mitglieder der Familie, so zum Beispiel der Westatlantische Manta (Mobula hypostoma), sind deutlich kleiner und messen in der Breite gewöhnlich weniger als zwei Meter.

Der Riesenmanta ist wie der Walhai zur Hauptsache in den warmen tropischen Zonen der Weltmeere zu Hause. Dort hält er sich aber vorzugsweise nicht auf offener See, sondern in küstennahen Gewässern auf und besucht im Pazifik mitunter sogar die Lagunen grösserer Atolle.

Häufig wird der Riesenmanta auch als «Teufelsrochen» bezeichnet. Wie er zu diesem nicht besonders schmeichelhaften Namen kam, lässt sich nur vermuten: An seinem Kopf weist der mächtige Rochen zwei lappenartige Gebilde, sogenannte «Kopfflossen», auf, welche phantasievolle Beobachter früherer Zeiten möglicherweise an die Hörner des Teufels erinnerten wobei sein runder peitschenartiger Schwanz, sein schwarzer «Frack» und seine flügelartigen Brustflossen, mit denen er geisterhaft durchs Wasser «fliegt», natürlich bestens ins «teuflische» Bild passten. All dies dürfte letztlich zu den vielen gruseligen Geschichten über menschenmordende «Teufelsrochen» geführt haben, welche sich die Seeleute des 18. und 19. Jahrhunderts erzählten. So würden Riesenmantas gelegentlich Boote an der Ankerkette fassen, auf hohe See ziehen und dort mitsamt der Mannschaft versenken. Oder sie würden absichtlich durch gezielte Luftsprünge Boote zum Kentern bringen. Vielleicht gingen diese Geschichten auf tatsächliche Unglücksfälle zurück; möglicherweise entbehrten sie aber auch jeglicher Grundlage und waren reines «Seemannsgarn». Verbürgte Berichte neueren Datums über «teuflisches» Verhalten von Riesenmantas liegen jedenfalls keine vor; die grossen Rochen sind für den Menschen völlig harmlos.

Akrobaten der Meere

Rochen sind, wie einleitend bereits erwähnt, spezialisierte Abkömmlinge der Haiverwandtschaft. Sie haben sich an ein Leben auf dem Meeresboden angepasst und ernähren sich dort hauptsächlich von Krebsen, Schnecken und anderen wirbellosen Meerestieren. Als Antriebsorgan dient ihnen nicht mehr die Schwanzflosse, sondern es kommen die beiden Brus flossen zum Einsatz, welche zu diesem Zweck stark vergrössert sind. Nicht immer ist die Technik der Fortbewegung allerdings dieselbe: Während die meisten Rochen vermittels wellenförmiger Bewegungen ihrer Brustflossen ruhig durchs Wasser gleiten, schlagen die Mantas, die sich nachträglich wieder an das Leben im offenen Wasser angepasst haben, mit ihren Brustflossen wie mit grossen Flügeln und vermögen dadurch rasch und wendig zu schwimmen.

Auch hinsichtlich ihrer Ernährung unterscheiden sich die Mantas von den übrigen Rochen: Wie der Walhai ernähren sie sich von tierlichem Plankton, und wie bei jenem werden auch bei ihnen diese Kleinstlebewesen durch die zu einem Seihsieb umgestalteten Kiemen aus dem Wasserstrom herausgefiltert, der beim Schwimmen durch den Mund ein- und durch die Kiemenspalten ausfliesst. Die sehr beweglichen «Hörner» der Mantas spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie lenken die planktonhaltigen Wassermassen zum Mund. Einige Taucher, unter ihnen der bekannte österreichische Zoologe und Pionier der Unterwasserfotografie Hans Hass, konnten im übrigen beobachten, dass Mantas manchmal auch kleine Schwarmfische überfallen.

Mantas sind bei Tauchern für ihre akrobatischen Bewegungsspiele unter Wasser bekannt: Ohne äusserlich erkennbaren Grund schlagen sie manchmal ein Rad oder machen einen Purzelbaum. Und gelegentlich vollführen sie auch Luftsprünge von bis zu 1,5 Metern Höhe und lassen sich dann mit einem lauten Knall, der wie ein Pistolenschuss klingt und zwei bis drei Kilometer weit hörbar ist, wieder auf die Wasseroberfläche klatschen. Man hat sich schon gefragt, ob die Tiere auf diese Weise lästige Parasiten loszuwerden versuchen. Möglicherweise steht das Verhalten aber auch im Dienst der Kontaktaufnahme mit Artgenossen auf Distanz.

Vielerorts wird das Fleisch der Riesenmantas gern verspeist und deshalb werden die grossen Rochen in einigen Bereichen ihres Verbreitungsgebiets kräftig bejagt, wobei meistens Harpunen eingesetzt werden. In einigen Gebieten des Pazifiks werden die Riesenmantas aber auch aufgrund tradierter, religiös gefärbter Gebote («Tabus») in Ruhe gelassen. Unter anderem heisst es, dass diejenigen, welche Mantafleisch zu sich nähmen, einen Pakt mit dem Teufel eingingen.

 

Wie beim Walhai ist über die Grösse und Entwicklung der Riesenmantabestände kaum etwas bekannt. Das einzige, was wir sicher wissen, ist, dass die Tiere überall recht selten vorkommen. Ob dies aber schon immer so war oder ob die Aktivitäten des Menschen dazu beigetragen haben, ist unklar. Auch hierüber könnte nur ein wissenschaftliches Forschungsprogramm Aufschluss geben. Mangels solcher Unterlagen sind gezielte Schutzanstrengungen zugunsten der Riesenmantas vorderhand nicht denkbar.

http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/walhai.html


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 Für die meisten Taucher ist es DER GRÖSSTE TRAUM, einmal einem Walhai zu begegnen. Leider werden diese Begegnungen immer unwahrscheinlicher, da dieser größte lebende Fisch gnadenlos gejagt wird.

 Bis heute versuchen Tauchschulen vor Ort, dem zahlenden Touristen das Fehlen der Walhaie mit Naturphänomenen wie El Nino zu erklären. Tatsache ist, daß vor allem in Taiwan das Fleisch des Wahlhais - es kommt als "Tofushark" auf den Makrt - Höchstpreise erzielt (ca. 15 US$ per Kilo!).

 Die zur Zeit größte Fangnation ist Indien, aber auch auf den Philippinen, in Malaysien, Indonesien, Thailand, Burma usw. wird der Walhai durch exzessive Befischung an den Rand der Ausrottung getrieben. Angeblich hat sich rund um die Walhai-Befischung eine richtige Industrie entwickelt! Aber auch die "kleinen" Fischer haben schnell begriffen, daß der Umstieg auf Walhai sehr lukrativ ist!

 Die Fangmethoden sind brutalst, der bekannte Unterwasser-Fotograf Jürgen Freund will uns hierzu seinen illustrierten Bericht zu Verfügung stellen, mit dem er 1998/99 den Dritten Preis im World Press Photo Award, Kategorie Nature and Environment Stories, gewann.





 Gemeinsam mit der Hai-Stiftung und dem WWF Indien wollen wir nun versuchen, auf die jeweils verantwortlichen Behörden bzw. Regierungen so lange Druck auszuüben, bis die Befischung des Walhais verboten wird und dieses Verbot auch kontrolliert wird.

 Genau hier bitten wir um Eure Mithilfe: Auf dieser Seite findet Ihr ein Protestschreiben an verantwortliche Stellen in Indien, welches Ihr bitte "unterschreibt" indem Ihr Euren Namen in die Liste schreibt! Die anderen Fangnationen werden folgen, wir warten noch auf Adressen!

Diese Aktion wird unterstützt (durch Bilder, Texte, Mithilfe) von

http://www.unterwasserfotografie.de

http://www.snafu.de/~joerg.noack/index.htm

http://www.scubayogi.de

http://www.scubadiving.de

Entwurf, Bereitstellung und Service : Armin von taucher.net


Walhai-Tour Philippinen 2001

 

   

 

Ende 2000 faste ich den Entschluss, mit einigen Freunden im März 2001 auf die Philippinen zu fliegen, um dort an einer Walhai-Tour (veranstaltet vom Reisebüro Schöner-Tauchen) teilzunehmen. Am 13. März ging's dann los. Die Anreise führte uns über Dubai nach Manila (mit Emirates Airlines, sehr zu empfehlen!) bis nach Legaspi und dauerte insgesamt fast drei Tage. Von Legaspi fuhren wir noch ein paar Stunden mit einem örtlichen "Taxi" nach Donsol, dem endgültigen Ziel unserer Reise. 

In der Nähe des Hauptortes befand sich auch unsere Unterkunft, ein einfaches, aber vollkommen ausreichendes privat geführtes Hotel. Allerdings erlebten wir auch bereits die erste kleine Enttäuschung, der "Sandstrand" sowie das Meer waren nicht gerade einladend. Der Sandstrand war vulkanischen Ursprungs und sehr grob, das Wasser war trübe. Aber wir waren ja nicht zum Strandliegen bzw. Baden da, sondern zum Schnorcheln mit den Walhaien. Dazu ist zu sagen, dass es hier verboten ist, mit Gerät zu tauchen, nur Schnorcheln ist erlaubt! Ist auch vernünftiger so, denn die Tiere werden sonst nur unnötig gestört.

Bereits am nächsten Tag ging es mit einem Auslegerboot raus auf's Meer. In der Bucht vor Donsol sind, bedingt durch das grosse Nahrungsangebot, immer sehr viele Walhaie unterschiedlicher Grösse zu sehen. Und so war's auch bei uns. Bereits nach kurzer Zeit sprangen wir das erste Mal ins Wasser und beobachteten diese Groß-Fische. So sahen wir in den fünf Tagen, die wir in Donsol waren, pro Tag zwischen 4 und 8 Walhaie, mit denen wir teilweise bis zu einer Stunde und länger mitschwammen. Es war wirklich ein tolles Erlebnis, diesen größten Fisch zu sehen und mit ihm mitzuschwimmen!

Nach fünf Tagen ging es leider wieder zurück nach München, mit einem kurzen Zwischenstop in Manila. Die ganze Reise war zwar, aufgrund der Fliegerei und der doch recht kurzen Zeit, sehr anstrengend, hat sich aber, allein wegen der Walhaie, voll gelohnt!

http://www.travel4u.de/